Wahlen 2018 – Grosser Rat & Regierungsrat

Die Berner Piraten kandidieren bei den Wahlen vom 25. März 2018 für den Grossen Rat und den Regierungsrat.

Das Wahlprogramm basiert unter anderem auf den umfassenden Positionen, welche die Piraten seit Jahren konsequent vertreten. Siehe dazu auch https://be.piratenpartei.ch/programm/.

Für die Grossratswahlen kandidieren wir in zwei Wahlkreisen und empfehlen die vorgeschlagenen Listen unverändert zur Wahl:

Wahlkreis Mittelland Nord

Jorgo Ananiadis, 1969
El. Ing. HTL. Unternehmer. Verheiratet. 2 Kinder. Co-Präsident der Freidenkenden Region Bern. Gründungsmitglied der Digitalen Gesellschaft. Aktiv fürs Nachtleben Bern.
Ich setze mich ein für eine transparente und bürgernahe Politik. Wir brauchen einen schlankeren Staat und mehr Freiheiten.
Berner Unternehmen bezahlen jährlich 35 Mio Kirchensteuern. Weg damit! Das wäre echte Wirtschaftsförderung!
Jorgo AnaniadisJorgoAnaniadis2*
Alfred Blaser, 1976
Elektromonteur. Verheiratet. 1 Sohn 8 Jahre. Vorstandsmitglied Piratenparte Schweiz. Vorstandsmitglied Piratenpartei Bern Gründungsmitglied des Fördervereins für Piraten. Ehrenamtlich tätig im Bereich Internetsicherheit.
Angestrebte Ziele: Gesellschaftliche Selbstverwirklichung, freiheitliches und tollerantes miteinander. Gesetze, Bürokratie und staatliche Regulierungen müssen reduziert und die Eigenverantwortung jedes Einzelnen gestärkt werden. Politiker sollten wieder als Vertreter des Volkes und nicht von Interessensgruppen handeln.
AlfredBlaser2*
Damir Brun del Re, 1992
Elektroinstallateur
Michael Kohler, 1991
Webentwickler
Valériane Moser, 1989
Juristin
Lukas A. Rytz, 1991
Student Maschinentechnik
Thomas Gasser, 1989
Sozialversicherungsfachmann (EFA)
Manuel Schaffner, 1971
Informatik Ingenieur & Berufsausbildner

Wahlkreis Biel/Bienne – Seeland

Valentin Abgottspon, 1979
Lehrer, Freidenker und Ritualbegleiter. Verheiratet, Vater einer 2-jährigen Tochter. Vize-Präsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz und Ritualbegleiter.
Ich stehe für weltlichen Humanismus ein, für die Einhaltung der Menschenrechte und insbesondere die Religionsfreieheit. Dies bedeutet für mich auch: Die Freiheit, keine Religion zu haben. Ich erhielt im Kanton Wallis als Lehrer eine fristlose Kündigung, weil ich mich weigerte, ein Kruzifix ins Schulzimmer zu hängen. Im Kanton Bern ist die Trennung von Staat und Kirche leider ebenfalls nicht vorhanden. Besonders stossend finde ich, dass die Pfarrerlöhne von ALLEN SteuerzahlerInnen bezahlt werden müssen. Ich leiste meinen positiven Beitrag für eine weltlichere Gesellschaft u.a. dadurch, dass ich unter www.der-freie-redner.ch weltlich-humanistische Rituale anbiete, persönliche Hochzeitsfeiern, würdevolle Abschiedszeremonien usw.
Valentin AbgottsponValentin Abgottspon 2
Pascal Fouquet, 1981
Unternehmer
Cyber ist sowas von 1998. 2018 braucht es mehr als plumpe Schlagworte, versiertes Fachwissen ist gefragt – vor allem in der Politik. Es werden in der Digitalpolitik die Chancen verpasst und Gefahren ignoriert oder mit den falschen Mitteln angegangen. Kryptowährungen statt Mondopunkte, Medienkompetenz und Bildung statt Zensur, Freiheit statt Totalüberwachung.
PascalFouquet1*
Andreas „Res“ Zimmermann, 1984
Berater für Steuern und Buchhaltung, Bachelor of Sc. BFH in Betriebsökonomie
Musik und Bewegung sind meine Hobbies. Ich setzte mich für gerechte Steuern und einen starken Wirtschaftskanton Bern ein. Wir wollen mehr Freiheit und mehr Unternehmertum, deswegen braucht es Förderung durch Unterstützung in der Bildung. Arbeiternehmer wie auch KMU sollen steuerlich entlastet werden.
Andreas Zimmermann
Dorothee Schmid, 1982
Kinderärztin
Adrian Frey, 1982
Familienmensch & Freidenker
Red Ochsenbein, 1974
Komponist und Webentwickler
Tobias Feller, 1990
Softwareentwickler
Elisabeth Odette Blaser, 1979
Verkäuferin

Regierungsrat

Für die Regierungsratswahlen kandidieren Jorgo Ananiadis und Alfred Blaser. Die Profile sind bei den Grossratswahlen zu finden.

* Lizenz der Bilder: CC BY 3.0 Switzerland, Timo Orubolo

Hauptthema der kantonalen Wahlen:

Trennung von Staat und Kirche

Wir forden die klare Trennung vonn Staat und Kirche!

  • Berner Unternehmen bezahlen jährlich 35 Mio Kirchensteuern. Weg damit – Anstatt Kürzungen bei Tagesstätten, Behinderten oder der Gesundheitsförderung zugunsten Steuersekkungen für Firmen sind deren Kirchensteuern abzuschaffen. Das wäre echte Wirtschaftsförderung!
  • Pfarrerlöhne werden im Kanton Bern vom Staat bezahlt. Weg damit – Jährlich 70 Millonen Franken für Priester und Pfarrer ohne Leistungsauftrag und Transparenz sind zuviel! Wegen 200 Jahre alten Vereinbarungen will der bisherige Grosse Rat nicht handeln. Die Politiker sollen aber dem Volk dienen und nicht der Kirche!
  • Zahlreiche Nebenleistungen für Kirchen gehören abgeschafft: Die Mitgliederverwaltung wird von Gemeinden, das Inkasso der Kirchensteuer durch die Steuerverwaltung erledigt. Weg damit – Vereinsadministration ist Privatsache und soll nicht Aufgabe der Behörden sein.
  • Kirchen erhalten weitgehenden Zugriff auf unsere Daten: In Schulen, Spitälern und sogar Gefängnissen können die Religionsvertreter dank kirchenfreundlichen Reglementen sehr viele Daten einsehen und benutzen. Stopp damit – Unsere Daten sind Privatsache.
  • Keine Anerkennung weiterer Religionen! Gemeinschaften, welche unsere Gesetze, Grundwerte und Menschenrechte anerkennen, können sich in der Schweiz frei organisieren. Gruppierungen, die diesen Grundkonsens nicht teilen sind Fälle für Staatsschutz und Polizei!

Im Weiteren verweisen wir auf unser Programm und die Positionspapiere.